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Ring Wandering

Japannual 2022

OT: Ringu wandaringu
Masakazu Kaneko | JP 2021 | 103 min | OmeU
Mit: Sho Kasamatsu, Junko Abe, Ken Yasuda, Reiko Kataoka, Hatsunori Hasegawa

Weil seine Berufung zum Manga-Zeichner nicht genug Einkommen zum Leben einbringt, arbeitet Sosuke nebenher am Bau. Seine Leidenschaft allerdings ist die Fertigstellung seines ersten Manga, der den Kampf eines Jägers mit einem Japanischen Wolf zum Inhalt hat. Diese Unterart des Wolfs ist bereits vor mehr als hundert Jahren ausgestorben und beschäftigt Sosuke mit einiger Obsession.

Eines Tages findet er auf seiner Baustelle einen Wolfsschädel und beim nächtlichen Versuch noch mehr Knochen auszugraben, wird er von einer jungen Frau entdeckt. Sie sucht verzweifelt nach ihrem Hund. Als sie ihren Knöchel verletzt, trägt Sosuke sie, durch einen mächtigen Torii hindurch, in ihr nahegelegenes Haus. Dort angekommen, ahnen wir, dass er sich nun auch in einer gänzlich anderen Zeit befindet.

Die Beziehung zwischen Mensch, Natur und Vergangenheit gehört zu den bevorzugten Themen von Regisseur Masakazu KANEKO (The Albino’s Trees, 2016). Er schafft mit seinem neuesten Film ein stilles, aber nicht minder geheimnisvolles Rätselspiel, das mühelos die Grenzen von Raum und Zeit überwindet. Für seine Arbeit erhielt er beim Filmfestival von Warschau eine lobende Erwähnung. Shō KASAMATSU hat die Darstellung tief sinnierender junger Männer gepachtet und war letztes Jahr in Eternally Younger Than Those Idiots zu sehen (JPL’21). Seine geheimnisumwobene Begegnung spielt Junko ABE, von deren Können wir uns bereits bei Japannual vor zwei Jahren in Daughters überzeugen durften (JPL’20).

 


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