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Japannual 2022

OT: Sagasu
Shinzo Katayama | JP/KR 2021 | 124 min | OmeU
Mit: Jiro Sato, Aoi Ito, Hiroya Shimizu, Misato Morita, Shotaro Ishii, Izumi Matsuoka

Zum wiederholten Male muss das Teenager Mädchen Kaede ihren unberechenbaren Vater Satoshi aus einer brenzligen Situation befreien. Diesmal wollte er in einem Shop etwas mitgehen lassen und wurde dabei erwischt. Unter eindringlichen Entschuldigungen löst sie ihren Vater aus, es wird klar dass sie hier die Verantwortungsperson ist. Nach dem Tod seiner Frau, schlitterte Satoshi in eine tiefe Depression und Schulden häuften sich an.

Deutlich größer ist nun Kaedes Sorge, als Satoshi kurze Zeit später erneut verschwunden ist, diesmal aber unter mysteriöseren Umständen. Ihre Suche bringt sie zu seinem alten Arbeitsplatz, wo sie seltsamerweise einen völlig anderen Mann unter Ihres Vaters Namen findet. Der Film wendet sich nun der Perspektive Satoshis zu, der erstmals einen Weg heraus aus seiner Misere zu finden versucht. Als er glaubt einen gesuchten Serienmörder wiederzuentdecken, stellt er diesem nach, um die ausgeschriebene Belohnung zu erhalten. Die verschiedenen Handlungsstränge vermischen sich und münden in ein keineswegs blutarmes Finale.

Es ist das zweite Ausrufezeichen, das Regisseur Shinzo KATAYAMA in seiner noch sehr jungen Karrie setzt, nach seinem grenzüberschreitenden Erstling Siblings Of The Cape (2018). Davor war er Regieassistent bei Bong Joon Ho, was deutliche Spuren hinterlassen hat.

Sein Hauptdarsteller Jiro SATO war bei Japannual bereits in The Fable, Miyamoto oder Wotakoi zu sehen und während er sonst meistens den Boss spielt, zeigt er uns hier seine verzweifelte Verletzlichkeit. Als seine Tochter freuen wir uns erneut über Aoi ITO, die in diesem Jahr bei Japannual auch in Intolerance einen unvergesslichen Auftritt hat.


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