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Straying

Japannual 2022

OT: Neko wa Nigeta
Rikiya Imaizumi | JP 2022 | 109 min | OmeU
Mit: Nairu Yamamoto, Katsuya Maiguma, Miyuu Teshima, Kai Inowaki, Shunsuke Ito, Kumi Nakamura

Dass fehlender Kindesnachwuchs im Falle einer paarlichen Trennung nicht unbedingt den Sorgerechtsstreit ausbleiben lässt, zeigt das L/R15 Team um Rikyia IMAIZUMI und Hideo JŌJŌ hier mit überzeugender Nachhaltigkeit. Ziel der umstrittenen Umsorge ist hier die Katze.

Sie steht nicht nur im Mittelpunkt der Auseinandersetzung zwischen der trennungsuchenden Manga Zeichnerin Ako und ihres fremdgegangenen Partners Hiro, die Katze muss auch noch als Objekt amouröser Intrigen der jeweiligen neuen Liebschaften des Paares herhalten. Da bleibt ihr nur noch die Flucht und das Verschwinden des geliebten Vierbeiners setzt allerlei verliebte Verwirrtheit in Gange, an deren Ende nur das übereinstimmend gesuchte Wohl der Katze stehen kann.

Nach Love Nonetheless (ebenfalls heuer bei Japannual) ist dies die zweite gemeinsame Arbeit des L/R15 Kollektivs, hier mit vertauschen Rollen. IMAIZUMI als Regisseur konzentriert sich auf die von ihm in gewohnter Souveränität abgehandelten romantischen Verirrungen und das Drehbuch von JŌJŌ sorgt dafür, dass es nicht immer jugendfrei bleibt – bei aller japanischer Zurückhaltung. Mit Kai INOWAKI in der Rolle von Hiro, ist der jüngere Sohn aus Kiyoshi KUROSAWAs Tokyo Sonata (2008) mittlerweile erwachsen geworden und erfreut sich in jüngster Zeit abseits dieser Hauptrolle auch einiger prominenter Nebenrollen (Onoda, In The Wake, The Fable).


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