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Love At Least

OT: Ikiterudakede ai
Kosai Sekine | JP 2018 | 109 min | OmeU
Mit: Shuri, Masaki Suda, Riisa Naka, Shizuka Ishibashi, Yutaka Matsushige, Naomi Nishida, Lisa Oda

Für manche kann bereits das reine Aufwachen am Morgen eine unüberwindliche Hürde darstellen, die Bewältigung der übrigen Herausforderungen, die ein gewöhnlicher Tag so bereithällt, wird zu einer schier unlösbaren Aufgabe. Yasuko gehört zu dieser Gruppe mental benachteiligter Menschen, die trotz bester Intentionen nicht geeignet scheint ihren Alltag zu bewältigen. Die Mischung aus bipolarer Störung und daraus folgender chronischer Schlafsucht machen ihr Dasein für Yasuko zur Hölle. In dieses Schattenreich lädt sie Tsunaki ein, einen jungen Journalisten, bei einem schmierigem Tabloid beschäftigt, der sich für die Abgründe in Yasuko’s Welt interessiert und sich in den schwierigen Charakter verliebt. Das Glück der Beziehung ist einzig von Yasukos Launen und Stimmungen abhängig, während Tsunaki aufmerksam damit beschäftigt ist, zwischen Unterstützung und Konfliktvermeidung zu pendeln. Als unerwartet seine Ex-Freundin Ando auftaucht, ganz das extrovertiert-erfolgreiche Gegenteil zur zurückgezogenen Yasuko, verwundert es zunächst, dass sie dieser einen Job in einem Café anbietet. Nicht ohne Hintergedanken, wie sich herausstellt, aber für Yasuko eröffnet sich eine weitere Chance, sich einer neuen schwierigen Herausforderung zu stellen.

Das Spielfilmdebut von Kosai Sekine hat bereits beim Londoner Raindance Festival die Zuseher in seinen Bann gezogen. Bei Japannual 2019 ist auch eine weitere Arbeit des Regisseurs zu sehen, der Dokumentarfilm Tower Of The Sun. Die Hauptdarstellerin Shuri wurde für diesen Film von der Japanese Film Academy für den Newcomer of the Year Award nominiert. Letztes Jahr war sie bei Japannual in Side Story und Tremble All You Want zu sehen.