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Jam

SABU | JP 2018 | 102 min | OmeU
Mit: Sho Aoyagi, Keita Machida, Nobuyuki Suzuki, Mariko Tsutsui, Shintaro Akiyama

Drei parallele Stories, die auf spektakuläre Art aufeinander treffen. Zum einen ist da Hiroshi, der frauenherzerwärmende Enka Sänger, der des Erfolges müde, für seine Fans wenig mehr als ein Lächeln der Verachtung über hat. Eine dieser hingebungsvollen Fans ist Masako, deren Zuneigung deutlich zu weit geht, als sie ihr Idol schlichtweg entführt. Hinzu kommt Takeru, von karmischer Erfüllung getrieben, möchte er so lange Gutes tun, bis seine Freundin aus dem Koma erwacht, in das sie ein fehlgeleiteter Schuss eines übermotivierten Gangsters befördert hat. Und schließlich ist da noch eben so ein Yakuza, gerade aus dem Gefängnis entlassen, der mit einem Hammer bewaffnet sich gegen seine ehemaligen Gangsterkollegen durchsetzten möchte. Das Aufeinandertreffen der drei bleibt nicht unblutig, soviel sei vorweggenommen, dass aber Regisseur SABU dafür sorgt, dass es auch reichlich ungewöhnlich und absurd wird, kommt für die  vielen Fans seiner kultisch-übersteigerten Inszenierungen nicht überraschend.

Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist SABU ein fester Begriff in der internationalen Festivalszene. Sein neueste Werk JAM erhielt beim Moskau Film Festival den Kritikerpreis. Mariko Tsutsui ist eine der herausragenden Charakterdarstellerinnen in Japan und ist vor allem in Filmen von Koji Fukada erfolgreich. Für Harmonium (Japannual 2017) gewann sie den Darstellerinnenpreis beim Mainichi Film Concours. Bei Japannual 2019 ist sie auch in Samurai Marathon zu sehen.

Das /slash Filmfestival zeigt JAM als Nachschlag zu ihrem eigenen Programm im Rahmen von Japannual.