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Farewell Song

OT: Sayonara kuchibiru
Akihiko Shiota | JP 2019 | 116 min | OmeU
Mit: Mugi Kadowaki, Nana Komatsu, Ryo Narita

Es ist ihre letzte Tour, auf die sich das Singer-Songwriter Duo Haruleo begeben hat. Haruleo das sind Haru, die verschlossene Liedtexterin mit der poetischen Ader und Leo, die attraktive Sängerin mit der bezaubernden Stimme. Und dann ist da noch Shima, der dereinst beschlossen hatte, das Duo zu unterstützen und als Roadie und quasi Manager die beiden von Auftrittslokal zu Auftrittslokal führt. Sie haben eine stattliche Anzahl von Fans, überall verteilt in Japan, die nichtsahnend vom baldigen Ende der Band, ihnen ein gewisses Maß an Begeisterung zuströmen lassen. Der große Durchbruch war es aber dann doch nicht geworden. So nagt die Frustration an den Künstlerinnen, verbunden mit aufgestauten Aggressionen entwickelt sich eine explosive Stimmung, die sich jederzeit zu entladen droht. „Platonisch” hätte die Dreiecksbeziehung ursprünglich sein sollen, dass diese aber so nicht geblieben ist, war ja fast vorhersehbar. Jetzt geht es darum, die letzten Auftritte so reibungslos wie möglich über die diversen Bühnen gehen zu lassen, die Fans nichts von der emotionalen Sackgasse spüren zu lassen, in die die Band geraten ist.

Akihiko Shiota ist seit 20 Jahren erfolgreicher Filmemacher. Besonders in seiner Anfangszeit konnte er eine Reihe von Preisen gewinnen. Der neue japanische Star am Schauspielhimmel ist Mugi Kadowaki (Hanagatami, 2018), die wir bei Japannual 2019 außerdem noch in Dare To Stop Us und Samurai Marathon sehen können. Nana Komatsu war schon in Destruction Babies bei Japannual 2017 zu sehen, sie spielte in Scorseses Silence und ist in diesem Jahr auch noch mit Samurai Marathon bei Japannual vertreten.