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Amiko

Yoko Yamanaka | JP 2017 | 66 min | OmU
Mit: Aira Sunohara, Hiroto Oshita, Maiko Mineo, Ayu Hasegawa, Miayu Hirowatari

Amiko ist 16, dieses verdammte Alter in dem die öde Kindheit zwar endlich vorbei ist, aber die ersehnte Zukunft noch immer auf sich warten lässt und manchereins im elenden Limbo zwischen tödlicher Langeweile und endloser Unlust gefangen ist. Dort befindet sich unsere titelgebende Heldin, unzufrieden mit allem was das junge Leben so zu bieten hat. Sie meint einen Ausweg gefunden zu haben, als während eines ausgedehnten Spaziergangs mit dem hübschen Jungen Aomi überraschend Eins plus Eins doch nicht einfach nur Zwei ergibt und sie vermeint, so etwas wie einen Seelenverwandten gefunden zu haben, der all ihre Verachtung für das Hier und Jetzt teilt. Als Aomi mit Miyako, die für alles steht was Amiko ablehnt das Weite in Richtung Tokyo sucht, erkennt sie, dass nun keine Zeit bleibt auf die Erfüllung ihrer romantischen Träume zu warten, dass sie sich diese wohl selbst holen muss.

Das no-budget Erstlingswerk der gerade mal 20-jährigen Yoko Yamanaka ermuntert durch seine umwerfende Spritzigkeit und entwaffnende Jugendlichkeit. Der sprühende Ideenreichtum der jungen Regisseurin sorgte dafür, dass ihr frecher Film nicht nur im Forum der Berlinale sondern auch auf einer Reihe anderer Festivals lief und dort das Publikum begeisterte.