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Varda par Agnès

Agnès Varda | FR 2018 | 115 min | OmU

20.November (20:15 Uhr) und 23.November (16 Uhr)
im Filmhaus (Spittelbergg.3)

 

Im memoriam Agnès Varda (1928-2019)

Im Februar 2019 sagte die wunderbare 90jährige Agnès Varda bei der Weltpremiere ihres neuen Films VARADA PAR AGNÈS: „Seit vielen Jahren habe ich bei jedem meiner Filme gedacht, das wird mein letzter sein. Und dann habe ich wieder einen gemacht. Ich höre jetzt damit auf, so etwas zu denken, sondern mache einfach weiter.“

Sie erhielt Standing Ovations von der versammelten Presse. VARDA PAR AGNÈS ist ihr letzter Film geworden, ein sehr persönlicher Rückblick auf ihr Leben und ihr großes filmisches Werk – berührend, erhellend und humorvoll gleichermaßen. Am 29. März 2019 verstarb sie an Krebs.

„Agnès Varda nimmt auf einer Theaterbühne Platz. Die gelernte Fotografin, Installationskünstlerin und Wegbereiterin der Nouvelle Vague ist eine Institution des französischen Kinos und Kämpferin gegen alles Institutionelle im Denken. Sie gibt Einblicke in ihr Schaffen und illustriert, eher assoziativ als chronologisch, künstlerische Visionen und Ideen mit Ausschnitten aus ihrem Werk. Ihre lebendigen, anekdotenreichen und klugen Lektionen unterteilt sie in zwei Abschnitte: In ihren Ausführungen zur „analogen Zeit“ von 1954 bis 2000 steht die Regisseurin im Vordergrund. Eine junge Frau, die auszog, das Kino neu zu erfinden, und auch im Fiktionalen immer offen für den Zufall, für dokumentarische Momente ist. Die mit jedem neuen Film auch ihren Erzählstil wechselt. Im zweiten Teil befasst sich Agnès Varda mit den Jahren von 2000 bis 2018 und zeigt, wie sie die digitale Technik nutzt, um in ihrer ganz eigenen Art auf die Welt zu blicken.
Vor und hinter der Kamera erweist sich Agnès Varda als visuelle Geschichtenerzählerin fern von allen Konventionen und vorgegebenen Dramaturgien. Gemeinsam mit einigen Weggefährten nimmt sie die Zuschauer mit auf eine Reise durch unorthodoxe Bilderwelten.“ (Berlinale)

 


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