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Tower of the Sun

OT: Taiyo no to
Kosai Sekine | JP 2018 | 112 min | OmeU

Auf der Weltausstellung 1970 in Osaka, deren zentrales Thema Modernisierung und Fortschritt war, fiel eine Konstruktion weithin sichtbar aus dem vorgegebenen Rahmen: The Tower of the Sun (Taiyo no To) des Künstlers Taro Okamoto schien wie ein Relikt aus einer längst vergangen Zeit, das durch seine Beständigkeit den Weg in in eine neue Zukunft weist.

Regisseur Kosai Sekine versucht mit seinem gut strukturierten Dokumentarfilm die Bedeutung und Herkunft des 70 Meter hohen Wahrzeichens von Osaka herauszufinden und interviewt dazu mehr als 20 Künstler, Architekten, Philosophen und versucht von mehreren Seiten hinter die Fassade des Kunstwerks zu blicken. Er widmet sich eingehend dem Leben und der Gedankenwelt des 1996 verstorbenen Künstlers Okamoto, dessen Werk die kulturgeschichtliche Entwicklung Japans von der Urgeschichte bis zur Gegenwart widerspiegelt und untersucht den Effekt, den seine Arbeiten auf die Menschen im heutigen Japan haben.

Kosai  Sekine erhielt für seine Kurz- und Werbefilme eine Reihe von Auszeichnungen. Dies ist sein erster Dokumentarfilm. Sein Spielfilmdebut Love at Least ist ebenfalls bei Japannual 2019 zu sehen.