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The Quiet Duel

Japannual 2020

OT: Shizukanaru ketto
Akira Kurosawa | JP 1949 | 95 min | OmU
Mit: Toshiro Mifune, Takashi Shimura, Miki Sanjo, Kenjiro Uemura

„Don’t spread your disease! If you do, you’ll ruin people’s lives.” sagt Doktor Fujisaki zu einem Mann, von dem er sich Jahre zuvor, als er ihn während des Krieges operierte, mit Syphilis angesteckt hat. Die nunmehr in seinem Körper schlummernde Krankheit hat massiven Einfluss auf die Fortdauer seines eigenen Lebens und das seiner Umgebung, auch wenn er sie vorerst geheim hält. Als Doktor in einem kleinen Hospital, das er gemeinsam mit seinem Vater führt, wäre seine Heirat mit der ihm so ergebenen Misao seit Jahren geplant gewesen. Allerdings sieht er sich gezwungen, die Verlobung zu beenden, die ansteckende Krankheit würde eine Ehe unmöglich machen. Den Grund für seine Entscheidung verrät er Misao jedoch nicht. Mit scheinbar stoischer Ruhe und unendlichem Pflichtbewusstsein setzt er seine Arbeit fort, innerlich jedoch brodelt es. Er droht an seinem Verzicht zu zerbrechen.

Es war dies die zweite Arbeit, die Regisseur Akira KUROSAWA zusammen mit seinem von da an immerwährenden Hautdarsteller Toshiro MIFUNE (16 gemeinsame Filme bis 1965) verwirklichen konnte. Noch einige Zeit vor den so typischen Samurai Darstellungen, für die seine Fans ihn so lieben, war Mifune auch für die Rolle des selbstverleugnenden Arztes, der die schmerzhafte Einsamkeit wählt, wie geboren. Die immense Ausstrahlung, die von ihm ausging, das Charisma und die charakterliche Stärke waren auch schon zu dieser Zeit in Mifunes Darstellung offensichtlich. Toshiro Mifune wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden.


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