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Lost LA / City Walk

US 2019 | 120 min | OV

Beim Director’s Screening #12 werden je eine Folge der Doku-Serien LOST LA  & CITY WALK vorgeführt. Anschließend gibt es ein Q&A mit Regisseur Thomas Rigler und Barbara Windtner (ADA).

In dieser 6-teiligen Auftragsarbeit und Co-Produktion für PBS, das öffentlich-rechtliche Fernsehen in den USA, geht es darum, historische Inhalte für das heutige Publikum aufzuarbeiten. Alle 18 Themen der dritten Staffel sind in diversen Sammlungen kalifornischer Archive verankert. Die Filme werden nicht wie in früheren Jahren als illustrierte Dia-show umgesetzt, sondern der Moderator – Historiker Nathan Masters – führt durch die Erzählung und lässt die Geschichte am tatsächlichen Schauplatz durch ZeitzeugInnengespräche aufleben.

Das gelang besonders effektiv im Yosemite, wo eine Vielzahl extrem unterschiedlicher ProtagonistInnen die Geschichte des Parks beleuchten: Elders der Ahwahneechee, die seit tausenden Jahren den Yosemite bewohnen; Park Ranger Sheldon Johnson, der als Afro-Amerikaner die Geschichte der Buffalo Soldiers verarbeitet; und ein Dokumentarfilmer, der mit zufällig gedrehtem Filmmaterial während eines Aufstandes im Jahre 1970 für Schlagzeilen sorgte.

Die Episode “Yosemite” National Park” wurde heuer mit dem 2019 Emmy Award in der Kategorie “Culture / History” ausgezeichnet.

 

City Walk (Doku-Serie)
Episode: Inglewood Hollywood Dreamers (2. Staffel, Folge 3)
Network: PBS / USA

Diese 16-teilige Serie, eine Eigenerfindung sowie Eigenproduktion, ebenfalls für PBS, entwickelte sich aus einer Reihe von Public Service Announcements für eine amerikanische Gesundheitsstiftung. In den Filmen zum Thema Stadtplanung, Design, Gesundheitswesen, Architektur und urbanen Parks werden ExpertInnen, PolitikerInnen und kreative QuerdenkerInnen wie Penn & Teller, Reese Witherspoon und Luke Wilson interviewt.

“City Walk” ist ein Magazinformat, das bewusst ohne ModeratorIn auskommt und stattdessen 6-9 Geschichten pro Folge mit starken Musikakzenten und graphischen Elementen strukturiert. Jede Folge ist wie eine Art LP, bei der es ein loses Thema gibt, um das sich die Geschichten geographisch oder stilistisch zusammenfinden.

Die Folge “Inglewood Hollywood Dreamers” kombiniert Found Footage mit Interviews und informativen Segmenten, und wurde 2015 zum Emmy Award in der Kategorie “LA Colors” nominiert.

Die VdFS – Verwertungsgesellschaft der Filmschaffenden unterstützt die ADA Director’s Screenings als Partnerin.


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