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Homecoming

OT: Bôkyô
Takeo Kikuchi | JP 2017 | 112 min | OmU
Mit: Shihori Kanjiya, Shunsuke Daitô, Tae Kimura, Naoto Ogata

Der Handlungsort ist eine Insel nahe der Hauptinsel Hondo. Mutsukos Kindheitstraum war einmal Dōrīmurando (Dreamland), einen kitschig, romantischen Unterhaltungspark auf der Hauptinsel zu besuchen. Doch die überstrenge Familientradition, verkörpert durch ihre tyrannische Großmutter, verwehrte ihr diesen sehnlichsten Wunsch. Nun ist sie selber Mutter, fühlt sich glücklich und geborgen in ihrer kleinen Familie, aber die Nachricht, dass Dōrīmurando bald seine Pforten schließen wird, erwecken in ihr die bitteren Erinnerungen lang vergangener Tage.

 Berufsbedingt kehrt Wataru nach neun Jahren auf seine Heimatinsel, die einstmal eine wichtige Schiffswerft beheimatete, als Lehrer zurück. Dort angekommen, kehrt auch seine lang verdrängte Vergangenheit mit ihm zurück. Sein mittlerweile verstorbener Vater, der auch Lehrer war, war immer streng und distanziert ihm gegenüber. Der einzige Moment, den der kleine Wataru voller Hoffnung als wahre Zuneigung seines Vaters empfunden hatte war, als dieser ihm versprach mit ihm die große Schiffseinweihung zu besuchen.

 Basierend auf Kanae MINATOs Kurzgeschichtensammlung Bōkyō wurden daraus zwei Episoden, Yume no Kuni und Hikari no Kōro, verfilmt. Der krasse Unterschied zwischen Stadt und Land, Hauptinsel und Kleininsel, Gegenwart und Vergangenheit, zeigt die noch immer vorhandenen tiefverwurzelten, archaischen Pararellwelten Japans. So nah können zwei Inseln sein und doch so entfernt.